Trauriges Fest?

 

Das Fest scheint kein "Frohes Fest" zu werden? Man kann die guten Wünsche nicht mehr hören, weil man selbst unter einem traurigen Gefühl zu erstickt? Vielleicht beeinträchtigt eine Krankheit, der Verlust eines geliebten Menschen oder ein Gefühl, das gar nicht zu definieren ist.

 

Ich setze mich ganz still vor den Baum und beobachte meinen Atem, nehme meinen ganzen Körper wahr, meinen Atem von der Nase bis in den Bauch, den Geruch der Tannennadeln, fühle diesen wunderschönen Baum. Ganz langsam!

Ich nehme die Kraft, den Geruch und die Stärke dieses Baumes in mir auf. Ich sitze ganz still und lasse alles zu.

Vielleicht kommen frohe Gedanken an Kindertage, vielleicht aber auch Traurigkeit und Tränen. Ich schaue mir alles an, was sich mir bietet in diesem Moment. Ich bewerte das nicht und bin ganz freundlich mit mir selbst. Ich lächele mir zu. Und ich weiß, dass das Leben auch aus vielen kleinen schönen Momenten besteht. Ich muss sie nur sehen. Ich wünsche allen Menschen, ein gutes und besinnliches Fest. Auch denen mit denen ich es nicht so leicht habe. Ich atme und lächele. Ich fühle mich gut - für diesen Moment. Ich sitze noch eine Weile still da unter diesem schönen Weihnachtsbaum.

Dieser Moment ist ein wundervoller Moment und ich bin sehr dankbar dafür! Ich kehre bewusst und erfrischt, vielleicht sogar etwas erleichtert, in den Raum um mich herum zurück, recke mich.

So oft ich mich nicht so gut fühle, kann ich (auch in Gedanken) zu meinem Weihnachtsbaum zurückkehren und einen wundervollen Moment schaffen.

 

Gebt auf euch acht!



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